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Studieren im Corona-Risikogebiet – Was bedeutet das?

Am Donnerstag, dem 8. Oktober 2020, wurde die Stadt Wuppertal zum „Corona-Risikogebiet“ erklärt, weil der Inzidenzwert – die Zahl der Neuinfektionen in den vergangenen sieben Tagen pro 100.000 Einwohner*innen – den Grenzwert von 50 überschritten hat. Auslöser dafür waren vor allem eine Garagenparty mit rund 70 Jugendlichen und zwei Hochzeitsfeiern mit jeweils rund 150 Gästen, bei denen die Teilnehmer*innen sich offenbar massenweise gegenseitig infizierten, weil sie die Verhaltensregeln missachteten, die sie eigentlich vor einer Infektion schützen sollen.

Vor diesem Hintergrund hat der Krisenstab der Stadt Wuppertal lokal geltende Regeln erlassen, die über die allgemeine Corona-Schutzverordnung des Landes NRW hinaus gehen und die Möglichkeiten, dass Menschen sich in Gruppen treffen, beschränken. Hinzu kommt, dass es seit dieser Woche in zahlreichen Bundesländern ein Beherbungsverbot für Reisende aus Corona-Risikogebieten gibt.

Weil die Studierenden der Kirchlichen Hochschule Wuppertal/Bethel (KiHo) von beiden Maßnahmen betroffen sind, wird das Rektorat an dieser Stelle in Form einer Frage-Antwort-Liste stets aktuell darüber informieren, was die Entwicklungen in Wuppertal für das Studium und das Leben an der KiHo bedeuten. Sollten Sie Fragen haben, auf die Sie hier keine Antwort finden, schreiben Sie an ikm@kiho-wuppertal-bethel.de

Die amtliche Bekanntmachung der Stadt Wuppertal zu den verschärften Corona-Maßnahmen findet sich hier.

Weitere Informationen zur Corona-Entwicklung veröffentlicht die Stadt Wuppertal hier.

Das Land NRW veröffentlicht seine aktuelle Corona-Schutzverordnung hier.

Das aktuelle Hygienekonzept der KiHo finden Sie hier.

Die Lehrveranstaltungen der KiHo finden bis auf Weiteres so statt wie im Vorlesungsverzeichnis angegeben. Über Änderungen wird das Rektorat umgehend über die KiHo-Webseite oder die Moodle-Startseite informieren.

Die Coronaschutzverordnung des Landes NRW und die Allgemeinverfügung der Stadt Wuppertal (www.wuppertal.de/bekanntmachungen) in ihrer jeweils gültigen Fassung gelten auch für die Kirchliche Hochschule Wuppertal/Bethel und ihre Wohnheime.

Darüber hinaus haben der Ephorus (als Vertreter des Rektorates) und das Internenreferat (als Vertretung der Wohnheimbewohner*innen) aus Gründen des Infektionsschutzes für die Studierendenwohnheime folgende Verhaltensregelungen beschlossen. Sie gelten ab dem 20. Oktober 2020 bis zur Änderung oder Aufhebung.

  1. Beim Betreten des Wohnheims sind die Hände zu desinfizieren.
  2. In den gemeinsamen Räumen und Fluren der sechs Wohngemeinschaften (Missionsstraße 1, 15/I, 15/II Süd, 15/II Nord, 15/III Süd, 15/III Nord) wird bei Anwesenheit der Hauswirtschaft und externer Besucher*innen (extern und andere WGs / Flurgemeinschaften) ein Tragen der Mund-Nasen-Bedeckung empfohlen.
  3. Feste und Feiern sind zurückzustellen.
  4. Eine WG / Flurgemeinschaft soll von höchstens vier Personen (extern und andere WGs / Flurgemeinschaften) gleichzeitig besucht werden.
  5. Die Zahl der externen Besucher*innen der WGs/Flurgemeinschaften darf im Haus15 insgesamt 15 Personen nicht überschreiten. Um das zu gewährleisten, muss sich jeder externe Gast in Haus 15 für die Dauer des Aufenthalts im Wohnheim eine Karte nehmen. Besucher*innen, die das Wohnheim verlassen, desinfizieren ihre Karte und legen sie zurück.
  6. Alle Gastgeber*innen sind verpflichtet, eine Liste ihrer externen Besucher*innen zu führen und jederzeit abrufbar zu halten – mit Name, Adresse, Rufnummer, Besuchsdatum und Aufenthaltsdauer.
  7. Besucher*innen dürfen die Wohnheime nicht betreten, wenn:
  • sie Erkältungssymptome oder andere einschlägige Symptome aufweisen,
  • sie direkte Kontaktperson einer mit Corona infizierten Person sind,
  • sie aus einem vom RKI ausgewiesenen ausländischen Risiko-Gebiet kommen.

Bei Fragen sprechen Sie gerne das Internenreferat des AStA oder den Ephorus an.

Der Ephorus: Dr. Alexander B. Ernst                                              

Für das AStA-Internenreferat: Natascha Grabowsky, Anna-Lena Steuckart

Ein Beherbungsverbot sieht vor, dass Reisende aus Risikogebieten nicht in Hotels, Ferienhäusern oder Jugendherbergen übernachten dürfen. Eine Übersicht über die behördlichen Regelungen in den einzelnen Bundesländern bietet der Deutsche Tourismusverband auf seiner Webseite.

Wer Reisepläne hat, dafür aber aktuell einen negativen Corona-Test benötigt, muss sich einen privaten Anbieter für einen solchen Test suchen. Die Hausärzte weisen solche Anfragen derzeit zurück, da deren Dauer zwischen Abstrich und Ergebnis oft zwei Tage oder mehr benötigen und dadurch an Wert verliert, um Beherbungsverbote oder andere Beschränkungen zu umgehen. Der Test ist in jedem Fall kostenpflichtig. Er kostet 75 Euro und mehr. mehr …

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