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Prävention von emotionaler und sexualisierter Gewalt

Die Gleichstellungsbeauftragte berichtet.

An mehreren Stellen in der EKD und den Landeskirchen werden derzeit Gesetze und Richtlinien für die Aufarbeitung und die Prävention von emotionaler und sexualisierter Gewalt im Bereich der Kirchen eingebracht. Aus diesem Anlass weist die Gleichstellungsbeauftragte der KiHo auf folgende Texte und Ansprechpersonen auch für die Kirchliche Hochschule Wuppertal/Bethel hin: Pressekonferenz der EKiR, Düsseldorf 18.12.2019, Ankündigung für die Landessynode im Januar 2020 (Gesetz zum Schutz vor sexualisierter Gewalt): www.ekir.de/www/service/pressekonferenz-zur-landessynode-2020-zum-reinklicken-32052.php

In der Ankündigung heißt es: „Die Kirchenleitung der Evangelischen Kirche im Rheinland ist in Bezug auf sexualisierte Gewalt klar: Täter dürfen auf keinen Fall durch ihr Amt in der Kirche vor Strafe und Konsequenzen geschützt werden. Täter dürfen nicht durch ihre persönliche Bekanntschaft mit Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträgern auf allen kirchlichen Ebenen geschützt werden. Opfer nehmen wir ernst. Betroffenen hören wir zu. Gegen das Wegschauen gehen wir vor. Verharmlosung und Unwissen müssen wir vorbeugen.“ 

Auch auf der EKD Synode wurden im November entsprechende Dinge beschlossen: Verantwortung und Aufarbeitung bei sexualisierter Gewalt in der evangelischen Kirche – Umsetzung und weitere Maßnahmen (www.ekd.de/beschluesse-synode-2019-50920.htm)

Auch an der KiHo laufen seit gut einem Jahr entsprechende Arbeiten an Richtlinien für die Prävention und den Umgang mit emotionaler und sexualisierter Gewalt, die derzeit noch mit den neuen Gesetzestexten der EKD und EKiR abgeglichen werden. Hier ist die Gleichstellungsbeauftragte Dr. Sarah Jäger eine mögliche Ansprechpartnerin.

Claudia Paul, Beauftragte der Evangelischen Kirche im Rheinland für den Umgang mit Verletzungen der sexuellen Selbstbestimmung, arbeitet in Düsseldorf im Team der Evangelischen Hauptstelle für Familien- und Lebensberatung. Als unabhängige Ansprechperson steht Frau Paul auch den Studierenden der Kirchlichen Hochschule zur Verfügung. Frau Paul geht, wie bei allen Beratungsstellen, mit den bei ihr eingehenden Anzeigen emotionaler oder sexualisierter Gewalt vertraulich um. Zum Schutz möglicher Opfer können entsprechende Hinweise gegebenenfalls auch ohne Namensnennung an die Hochschulleitung weitergeben werden. 

Ihre Adresse lautet: claudia.paul@ekir.de, Telefon: 0211 36 10 312

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