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INTERKULTURELLE THEOLOGIE

Nr: 501
Fach: MRÖ
Art: Vorlesung
Semesterwochenstunden: 2
Dozenten: Wrogemann
Verwendbarkeit: AM MRÖ, BM MRÖ, WB
Termin: Zeit: 11.15-13.00 Uhr Termine: donnerstags
Ort: Ort: Raum 4
Hinweise:

Inhalt

Das Christentum hat seinen Schwerpunkt spätestens seit den 1980er Jahren
in der südlichen Hemisphäre der Welt. Dies wird deutlich etwa an der
interkulturellen Zusammensetzung der großen Vollversammlungen und
Konferenzen des Ökumenischen Rates der Kirchen. In dieser Vorlesung soll
anhand von Beispielen gezeigt werden, worin sich verschiedene
Christentümer weltweit unterscheiden in ihrer Praxis, in ihren Riten, in ihrer
Kunst, ihrem Gesellschaftsengagement und nicht zuletzt ihrer Theologie.
Zugleich wird es um die Frage gehen, wie eine theologische Verstehenslehre
geartet sein müsste, um diese Unterschiede würdigen zu können
(interkulturelle Hermeneutik), auf welchen Grundlagen noch von der Einigkeit
der Christentümer gesprochen werden kann, wie sich die Entwicklungen der
Weltchristenheit insgesamt (etwa Pfingstbewegung, neuere Entwicklungen
unten den orthodoxen Kirchen usw.) und in den einzelnen unterschiedlichen
Kontexten (von Armut, Fundamentalismus, ökologischen Fragen,
Interreligiöser Dialog, Genderfragen, gesellschaftlichen Herausforderungen
usw.) verstehen lassen.

Literatur

Henning Wrogemann, Interkulturelle Theologie und Hermeneutik, Gütersloh
2012. Weitere Literaturangaben in der ersten Sitzung.

Voraussetzungen

Anforderungen

Leistungspunkte

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