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GOTT OHNE RELIGION. JESUS UND PAULUS, DIE SÄKULARISIERTEN WURZELN DES CHRISTENTUMS

Nr: 204
Fach: NT
Art: Seminar
Semesterwochenstunden: 2
Dozenten: Vouga
Verwendbarkeit: AM NT, WB
Termin: Block
Ort: Raum 3
Hinweise:

Blockveranstaltung (Raum 3):
Mo., 9.10.2017, 10.30-16.00 Uhr,
Di.,10.10. - Do.12.10.2017, 8.30-16.00 Uhr

Inhalt

In diesem Seminar möchte ich Sie einladen, den Sinn und die aktuelle
Bedeutung des Christentums in unserer multikulturellen Gesellschaft kritisch
zu verstehen. Die der Reflexion zugrundeliegende Frage nimmt das Zentrum
der Geschichte des historischen Jesu und des paulinischen Evangeliums
wieder auf, glaube ich. Und ihre Formulierung ist in der Moderne nicht neu:
Sie schliesst sich an das Hauptanliegen der dialektischen Theologie von Karl
Barth an: Stellt sich der christliche Glaube als ein Angebot auf dem Markt der
Religionen vor, oder gründet er auf einem nicht religiösen, säkularisierten
Gottesverständnis, das den menschlichen Geist vom religiösen Denken befreit
und ihn zur Verantwortung und Kreativität herausfordert?

1..INHALT
Montag 9. Oktober, 10.30 – 13.00 und 14.00 – 16.00 Uhr
Hypothese : Das Evangelium als Befreiung von der Religion
1. Die Tischgemeinschaften und die Fabeln des historischen Jesu
1.1. Die Symbolik der Universalität – Matthäus 11,16-19 // Lukas 7,31-35
1.2. Die paradoxen Fabeln Jesu als Form der Realpräsenz Gottes im Alltag
1.2.1. Der Mensch, der ein grosses Essen gab – Lukas 14,15-24
Dienstag 10 Oktober, 8.30 – 13.00 und 14.00 – 16.00 Uhr
1.2.2. Der Mensch, der von Jerusalem nach Jericho hinabging – Lukas 10,25-37
1.2.3. Der Mensch, der zwei Söhne hatte – Lukas 15,11-31
1.2.4. Der Mensch, der früh aufstand – Matthäus 20,1-16
1.2.5. Der Mensch, der reich war – Lukas 16,1-8
1. 3. Ertrag
Mittwoch 11. Oktober, 8.30 – 13.00 und 14.00 – 16.00 Uhr
2. Paulus : Die religionskritische Bedeutung des Todes und der Auferstehung Jesu
2.1. Ostern : Die Offenbarung des Gekreuzigten als des Sohnes – Galater 3,10-14
2.2. Das Kreuz als Offenbarung Gottes – Galater 1,10-17; 2,14-21 paradoxen
2.3. Taufe und Abendmahl als nicht-sakramentale Symbolische Handlungen
2.3.1. Die Taufe, Neugeburt zum Leben durch den Tod – Römer 6,1-14
2.3.2. Das Abendmahl als Aufbau des Leibes – 1. Korinther 11,17-34
2. 4. Ertrag
Donnerstag 12. Oktober, 8.30 – 13.00 und 14.00 – 16.00 Uhr
3. Der logische Gottesdienst : Die Kirche als Dienerin der Menschen – Römer 12,1 – 13,14
4. Ertrag: Fünf Thesen

Literatur

Voraussetzungen

Anforderungen

Das Seminar ist für alle, Studierende und Gasthörer, die bereit sind, mitzu-
denken, offen.

Leistungspunkte

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