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GEFÄNGNISSEELSORGE

Nr: 605
Fach: PT
Art: Übung
Semesterwochenstunden: 2
Dozenten: Schnitzius
Verwendbarkeit: BM PT, WB
Termin: Zeit: 16.30-19.00 Uhr Termine: dienstags
Ort: Ort: Raum 3
Hinweise:

Inhalt

Die Übung hat zum Ziel im Rahmen einer von mir begleiteten
Gesprächsgruppe in der JVA Wuppertal – Ronsdorf Begegnungen zwischen
Studierenden und jugendlichen Gefangenen zu ermöglichen. Zu den
Themen „Gefängnisalltag“, „Trennung von Freunden und Familie“, „Umgang
mit Schuld und Strafe“, „Rolle von Glaube und Spiritualität“, u.a., werden wir
miteinander in das Gespräch kommen. Die jeweiligen Fragestellungen und
Themen der jugendlichen Gefangenen werden ebenso in die Gespräche
eingebracht. Zusammenkünfte im Gefängnis und auswertende, reflektierende
Sitzungen an der Hochschule wechseln hierbei ab. Am Ende des Semesters
kann ein gemeinsam gestalteter Gottesdienst in der JVA stehen.

Literatur

„Es wird ein Leben ohne Gitter geben. FS für M. Lösch. Hg. R. Grigoleit,
Hannover 2004; E. Goffmann, Asyle. Frankfurt 1973; „Strafe: Tor zur
Versöhnung?“ Eine Denkschrift der Evangelischen Kirche in Deutschland zum
Strafvollzug, Gütersloh 1990; „Seelsorge“ Klessmann, Michael, Neu-
kirchen.Vluyn 2008, 365-372.; „Ich war im Gefängnis und ihr seid zu mir
gekommen“ Leitlinien für die Evangelische Gefängnisseelsorge in Deutsch-
land, April 2009, über EKD; Klessmann, Michael „Das Wort soll Fleisch
werden...“ Zur Bedeutung der Leiblichkeit in der seelsorgerlichen Begegnung.
Reader Gefängnisseelsorge Heft 17/2009, 16ff.; „Nur die Bösen“, Ulrich Tietze
Hg., Hannover 2011; „Gottesbegegnungen im Gefängnis. Eine praktische
Theologie der Gefängnisseelsorge“, Brandner, Tobias, Frankfurt 2009;
„Wiederherstellende Gerechtigkeit – Gerechtigkeit wiederherstellen. Restor-
ative Justice in biblischer Perspektive“, Kirchhoff, Renate, Reader
Gefängnisseelsorge R GS H.16,2008, S. 4-16; „Das der Mensch mehr ist als
seine Taten. Das christlichen Menschenbild im Licht der Rechtfertigungsbot-
schaft“, Huber, Wolfgang, Reader Gefängnisseelsorge Heft15,2007, S. 4-14.

Voraussetzungen

Die Zahl der teilnehmenden Studierenden ist auf 12 begrenzt. Um rechtzeitig
planen zu können, ist eine formlose Anmeldung im Sekretariat notwendig.
Das Datum der Anmeldung entscheidet.

Anforderungen

Regelmäßige Teilnahme ist unbedingt wichtig. Am Dienstagnachmittag
muss 14tägig eine Fahrt zur JVA Wuppertal – Ronsdorf eingeplant
werden. (PKW oder ÖPNV). Die Studierenden sollten zu Gesprächen und
offenen Austausch mit den Gefangenen und zur anschließenden Reflexionund Auswertung der eigenen Erfahrung im Rahmen der Übung bereit sein.
Literaturstudium und Kurzreferate werden erwartet.

Leistungspunkte

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