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EINFÜHRUNG IN DAS BIBLISCHE ARAMÄISCH

Nr: 108
Fach: AT
Art: Übung
Semesterwochenstunden: 2
Dozenten: Ernst
Verwendbarkeit: WB
Termin: Zeit: 15.15-17.00 Uhr Termine: montags
Ort: Ort: Raum 4
Hinweise:

Inhalt

Das Aramäische ist eine dem Hebräischen nahe verwandte Sprache des
nordwestsemitischen Zweigs, die im Perserreich zur “Weltsprache” des Nahen
Ostens und schließlich zur Muttersprache der Juden Palästinas – damit auch
zur Sprache Jesu – wurde. Im Alten Testament ist – neben einigen Kapiteln
des Esrabuchs (Esr 4,8-6,18; 7,12-26) und einzelnen Worten oder Versen –
ein größerer Teil des Danielbuchs in aramäischer Sprache verfasst, im sog.
Biblisch-Aramäischen: Dan 2,4b-7,28.
Ausgehend von der Lektüre dieser Partien des Danielbuchs möchte die Übung
helfen, die wichtigsten grammatischen Phänomene dieser bedeutenden
Sprache kennen zu lernen und so einen – kritischen – Umgang mit
aramäischen Texten zu ermöglichen.

Literatur

Ein Biblisch-Aramäisches Wörterbuch ist sowohl im Gesenius als auch im
KAHAL als Anhang enthalten. Eine Grammatik muss nicht angeschafft
werden. Zu empfehlen wäre hier etwa F. Rosenthal, A Grammar of BiblicalAramaic, Wiesbaden 61995 (ca. € 24,50) oder H. Bauer/L. Leander,
Kurzgefasste Biblisch-Aramäische Grammatik, 1929 Rep. Hildesheim 1990
(ca. € 17,80), evtl. auch R. Bartelmus, Einführung in das Biblische Hebräisch.
Mit einem Anhang Biblisches Aramäisch [S. 212-232], 1994.
Übersichten und Paradigmen der wichtigsten Formen werden in der Übung
ausgegeben.

Voraussetzungen

Die Übung ist für Studierende aller Semester, die Interesse am Alten
Testament und einer weiteren semitischen Sprache haben, geeignet. Das
Hebraicum ist jedoch Voraussetzung.

Anforderungen

Eine regelmäßige Teilnahme und ein wenig Vorbereitung der einzelnen
Sitzungen sind nötig.

Leistungspunkte

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