skip to Main Content

DER VERBORGENE GOTT. MARTIN LUTHERS SCHRIFT ÜBER DEN UNFREIEN WILLEN

Nr: 402
Fach: ST
Art: Pro-/Seminar
Semesterwochenstunden: 2
Dozenten: von Soosten
Verwendbarkeit: AM ST, BM ST, WB
Termin: Zeit: 18.00-20.00 Uhr Termine: donnerstags
Ort: Ort: Raum 3
Hinweise:

Inhalt

Martin Luthers Schrift über die Frage der Willensfreiheit (De servo arbitrio,
1525) gilt in vielfacher Hinsicht als eine der schwersten zu deutenden Schrift
Luthers. An der Frage der Freiheit des Willens trennen sich die Wege von
Erasmus von Rotterdam (Basel) und Martin Luther (Wittenberg). Um den
Streitpunkt stehen zahlreiche Problemkomplexe auf dem Prüfstand
reformatorischer Theologie, etwa die Frage nach der Klarheit der Schrift
(Schrifthermeneutik), die Frage nach dem Bösen und der Finsternis der Welt
(Prädestination und Hamartiologie), die Frage nach der Verborgenheit Gottes
in seiner Offenbarung (Gotteslehre und Christologie) und dem Licht der Gnade
(Eschatologie). Lohnend ist allein das Studium der theologischen Spitzensätze
Luthers, die in dieser Schrift begegnen („Quae supra nos nihil ad nos“). Siezeugen von einem Denkstil,
Fragestellungen bewegen läßt.

Literatur

Martin Luther: De servo arbitrio. Dt. Übersetzung in der Münchener Luther-
Ausgabe (MüErg1) sowie: Martin Luther: Lateinisch-Deutsche Studienausgabe
Bd.1, Der Mensch vor Gott. Hg.von Wilfried Härle, Leipzig 2006.

Voraussetzungen

Nur: Systematische Theologie von Anfang an: Lust an Lektüre, eigenem
Denken und Diskussion.

Anforderungen

Leistungspunkte

3 LP für das Proseminar, 4 LP für das Seminar. Philosophicum möglich:
Thema: „Willensfreiheit“.

Back To Top
×Close search
Suche