skip to Main Content

ALLTAGSDOGMATIK – KLEINE GESPRÄCHE ÜBER GLAUBENSFRAGEN

Nr: 604
Fach: PT
Art: Übung
Semesterwochenstunden: 2
Dozenten: Kemnitzer
Verwendbarkeit: AM PT, BM PT, WB
Termin: Zeit: 11.15-13.00 Uhr Termine: dienstags
Ort: Raum 5
Hinweise:

Inhalt

„Die frömmigkeitspraktische Ursprungsgestalt dogmatischen Wissens (…) bildet die religiöse Alltagsreflexion. Im Rahmen der gelebten, in der Alltagswelt praktizierten Religion formt sich das facettenreiche dogmatische Wissen einer geschichtlichen Epoche aus. Im sozialen und kulturellen Fortschrittsprozess verändern sich nicht nur die sprachlichen Ausdrucksformen dogmatischer Aussagen, sondern die religiösen Vorstellungswelten selbst und insbesondere die ihnen zugrundeliegenden Semantiken, die dogmatische(n) Codierunge(n) der religiösen Wirklichkeitskonstruktion.“ (Steck, 290) In dieser Übung sollen theologische Fragen in Alltagssituationen fokuissert und diskutiert werden. Dies wird mit Theoriekonzepten zu „Alltag“, „Laientheologie“, „Geburtstagsseelsorge“, „Lebenswelt“ etc. flankiert. Im Mittelpunkt der Übung steht das exemplarische Ausprobieren „kleiner Gespräche über Glaubensfragen“ und deren theologischer Reflexion.

Literatur

Vorbereitend kann gelesen werden: Wolfgang Steck, Alltagsdogmatik. Ein
unvollendetes Projekt. In: Pastoraltheologie 94 (2005), 287-307. Außerdem
empfiehlt sich ein Blick in zentrale Bekenntnistexte, z.B. im Gesangbuch und
(Erwachsenen-)Katechismus.

Voraussetzungen

Keine speziellen Voraussetzungen. Die Vorlesung richtet sich an Studierende
im Grund- und Hauptstudium und ist auch für Gaststudierende geeignet.

Anforderungen

Die erfolgreiche Teilnahme wird durch dokumentierte Anwesenheit
nachgewiesen. Außerdem wird erwartet, dass Teilnehmende experimentell
kleine Gespräche über Glaubensfragen in Rollenspielsituationen übernehmen
und reflektieren.

Leistungspunkte

Besuch der Lehrveranstaltung: 2 LP.

Back To Top
×Close search
Suche