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Kirche steht Kopf! – Eine Veranstaltungsreihe zum Thema Kirchenasyl

Das Thema Kirchenasyl stellt die Kirche(n) manchmal auf den Kopf. In der Praxis sind Kirchenasyle eine große Herausforderung für alle Beteiligten. Dazu kommt die öffentliche Diskussion der letzten Jahre mit deutlicher Kritik an Kirchenasylen und der Haltung der Kirchen.  Oder wird Kirche ihrem christlichen Auftrag gerecht, indem sie Menschen in Notlagen zur Hilfe kommt?  In der Veranstaltungsreihe, die der AStA vorbereitet hat uns ausführen wird, wollen wir verschiedene Perspektiven auf das Kirchenasyl darstellen und diskutieren. Im Folgenden finden Sie Einleitungen zu den einzelnen Veranstaltungen, die Ihnen Appetit auf unsere Veranstaltungsreihe machen soll.

Praktische Nächstenliebe: Kirchenasyl aus Sicht von Gemeinde  – Di 26.11 – 18:30 Uhr – Citykirche Wuppertal Elberfeld, Kirchplatz 2 – In Kooperation mit der Citykirche Elberfeld

Bei einem Kirchenasyl sind viele Menschen betroffen. Nicht nur diejenigen, die sich im Kirchenasyl befinden, sondern auch die Gemeinde. Sie muss diese Hilfe tragen und nur durch sie ist so ein Asyl überhaupt möglich. Egal ob es um die Gestaltung des Wohnraumes, Kleidung, Einkäufe oder das Waschen von Wäsche geht, die Gemeinde ist gefragt. So kommen sich Betroffene und Gemeinde immer näher und werden oft zu einem guten Team. Aber es kann auch immer wieder zu Schwierigkeiten kommen. Viele Gemeinden prägen diese Erfahrungen des Kirchenasyls auch noch nach dessen Beendigung. Der Solinger Pfarrer Christian Menge wird uns in der ersten Veranstaltung von seinen vielschichtigen Erfahrungen und denen seiner Gemeinde berichten und uns einen Einblick in das Kirchenasyl seiner Gemeinde geben.

Hintergründe und Grundlagen des Kirchenasyls  – Mo 16.12. –  19 Uhr – Hörsaal 4 der Kirchlichen Hochschule Wuppertal, Missionsstraße 9a/b

Was ist Kirchenasyl? Welche Spielräume hat Kirchenasyl (noch) und ist es überhaupt legal? Wie funktioniert ein Kirchenasyl? Aus welchen Gründen entscheiden sich Christ*innen dazu, Kirchenasyle durchzuführen? Wie entwickelt sich das Kirchenasyl angesichts von zunehmender Abschottungspolitik und Gesetzesverschärfungen in der Asylpolitik? In diesem Vortrag von Benedikt Kern vom Ökumenisches Netzwerk Asyl in der Kirche in NRW e.V.  sollen diese und viele weitere Fragen rund um das Thema Kirchenasyl behandelt und beantwortet werden. 

Politisches Nachtgebet – Do 19.12. – 20 Uhr –  Kapelle der Kirchlichen Hochschule Wuppertal, Missionsstraße 9a/b

In der Mitte unserer Reihe wenden wir uns kurz vor Weihnachten mit unseren Gedanken, Fürbitten, Dank und Anklagen an Gott.

Perspektivwechsel: Kirchenasyl aus Sicht von Betroffenen – Do  16.1. – 18:30 Uhr – Hörsaal 3 der Kirchlichen Hochschule Wuppertal, Missionsstraße 9a/b

Nachdem wir uns aus der Sicht von Gemeinde und mit Hintergründen und Grundlagen des Kirchenasyls beschäftigt haben, nehmen wir jetzt einen Perspektivwechsel vor. Wie ist das eigentlich für diejenigen, die am wohl am direktesten vom Kirchenasyl betroffen sind? Wie erleben die aufgenommenen Geflüchteten das Kirchenasyl? Wie gehen sie mit dieser Abhängigkeit von anfänglich Fremden um? Wie war ihr Weg vor dem Kirchenasyl und wie geht es danach weiter? Einige Betroffene haben sich bereit erklärt, diese Fragen mit uns zu klären und von ihren Erfahrungen zu berichten.

Perspektivtreffen: Wie können wir Kirchenasyle unterstützen? – Di 28.1. – 18:30 Uhr  –  Hörsaal 3 der Kirchlichen Hochschule Wuppertal, Missionsstraße 9a/b

Die vielen Eindrücke der vergangenen Begegnungen wollen wir in einem Perspektivtreffen noch einmal besprechen. Aber hier soll unsere Beschäftigung mit dem Thema “Kirchenasyl” nicht enden. Gemeinsam wollen wir überlegen, wie wir auch weiterhin Kirchenasyle unterstützen könnten und über konkrete weitere Schritte sprechen.

Haben Sie noch Fragen? Dann melden sie sich gerne über folgende Mail-Adresse bei uns:
asta.oekumene@kiho-wuppertal-bethel.de

Wir freuen uns auf Sie!

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