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7. Internationale Septuagintakonferenz

An der Kirchlichen Hochschule Wuppertal/Bethel fand in der Zeit vom 19.–22.7.2018 die 7. Internationale Septuagintakonferenz zum Thema „Die Septuaginta: Geschichte – Wirkung – Relevanz“ statt. Die Tagung wurde gefördert von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), der Bergischen Universität und der Stadtsparkasse Wuppertal.

Prof. Karrer, Gunther Wölfges von der Stadtsparkasse Wuppertal, Prof. Beese

Die Septuaginta ist die Übersetzung des hebräischen Alten Testaments in die griechische Sprache. Sie war das größte Übersetzungsprojekt in der Antike und hatte grundlegende Bedeutung, sowohl für das antike Judentum als auch für die Ausbreitung des Christentums. Bis heute ist sie in vielen christlichen Konfessionen direkt oder indirekt die maßgebliche Version des Alten Testamentes, und darüber hinaus als ursprünglich jüdische Übersetzung ein wichtiges Medium der christlich-jüdischen Dialoges.

Insgesamt widmeten sich diesmal rund 80 Vortragende und zahlreiche weitere Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus aller Welt ausgewählten Problemen des griechischen Alten Testamentes, dem kulturellen und religiösen Kontext in der Antike sowie der christlichen wie auch jüdischen Wirkungsgeschichte. Dem interdisziplinären Ansatz der Septuagintaforschung gemäß konnte die Kirchliche Hochschule, die hierin seit über 20 Jahren einen erfolgreichen Forschungsschwerpunkt entwickeln konnte, nicht nur Vertreter der unterschiedlichen Konfessionen, sondern auch der verschiedenen Altertumswissenschaften (Klassische Philologie, Archäologie, Alte Geschichte) als auch der Theologie (Exegese, Kirchengeschichte) und benachbarter Fächer (Orientalische Sprachen) zur Diskussion zusammenbringen. Die Vorträge werden in absehbarer Zeit in einem wissenschaftlichen Sammelband publiziert werden.

Beim Empfang zur Septuaginta-Tagung

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