Interreligiöse und internationale Studienprogramme der KiHo – 2017

Vorbereitungsseminar „Tanzania 2017“, Cross-Culture-Einheit, geleitet durch Friedrich Tometten (li.) und Dr. Ipyana Mwamugobole (2. v. li.) von der VEM.

In diesem Jahr wird es an der Kirchlichen Hochschule Wuppertal/Bethel zwei interreligiös durchgeführte Studienprogramme geben. Die Hochschule bietet damit Studierenden der Theologie einen besonderen Schwerpunkt im Themenfeld des Faches Interkulturelle Theologie / Missionswissenschaft, Religionswissenschaft und Ökumenik. Beide Programmformate werden von der KiHo in regelmäßigen Abständen angeboten.

Zum Thema „Juden – Christen – Muslime“ wird während des Sommersemesters 2017 erstmalig ein Studienprogramm bestehend aus mehreren interreligiös durchgeführten Lehrveranstaltungen als Kooperation der Kirchlichen Hochschule Wuppertal/Bethel (Prof. Dr. H. Wrogemann), des Abraham Geiger Kolleg, Berlin (Dr. E. van Voolen) und des Instituts für Islamische Theologie, Osnabrück (Dr. J. Ballnus) durchgeführt werden. Organisatorisch begleitet wird das Programm durch die Vereinte Evangelische Mission (F. Tometten). Jeweils fünf Studierende der verschiedenen Institutionen werden an dem Programm teilnehmen, das auch persönliche Begegnungen und gegenseitige Besuche zu Gebetszeiten / Gottesdienste umfasst.

Wie in den vergangenen Jahren auch, wird es wieder ein internationales Studienprogramm mit Schwerpunkt bei christlich-islamischen Beziehungen geben. Im „Studienprogramm Tanzania 2017“ (03.-18. März 2017) werden 10 Studierende der KiHo zusammen mit Prof. Dr. Henning Wrogemann (KiHo, MRÖ), Dr. Claudia Währisch-Oblau (VEM) und Wiss. Assistentin Leonie Grimm (KiHo, MRÖ) in Dar-es-Salam und auf der Insel Sansibar christlich-islamische Beziehungen im Direktkontakt mir muslimischen und christlichen Akteuren wahrnehmen. Vor Ort wird das Programm durch Mitarbeitende der VEM begleitet. An diesem Programm nehmen darüber hinaus vier Studierende und ein Dozierender (Prof. Dr. Kambale Kahongya) der Université Libre des Pays des Grand Lacs (Goma, DR Kongo) teil. Damit beinhaltet das Programm nicht nur einen Nord-Süd-, sondern auch einen Süd-Süd-Austausch. Das Programm wird durch Lehrveranstaltungen wissenschaftlich vor- und nachbereitet.

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