Henning Wrogemann: Muslime und Christen in der Zivilgesellschaft – religiöse Geltungsansprüche und die Frage der Toleranz aus religions- und missionswissenschaftlicher Sicht

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Welchen Beitrag leisten Religionen für die Zivilgesellschaft? Heizen sie Konflikte an oder tragen sie zum Erhalt des Friedens bei? Solche Fragen werden derzeit in Medien und Gesellschaft äußerst kontrovers diskutiert. Dabei kommt es in öffentlichen Debatten leicht zu Stereotypisierungen, die dazu beitragen, Meinungen zu verfestigen und Konflikte zu verschärfen. In diesem Buch wird demgegenüber für kritische Nüchternheit und Sorgfalt optiert: Was bedeutet Toleranz genau und welche Potentiale lassen sich in muslimischen Traditionen finden? Braucht „der Islam“ eine Reformation? Welche Geltungsansprüche werden von Muslimen und Christen in ihrem missionarischen Wirken erhoben? Wie stehen solche Ansprüche zu Themen wie Respekt, Dialog oder Konversion? Der Aufsatzband geht diesen Fragen nach und macht damit zugleich auf die Relevanz missions- und religionswissenschaftlicher Forschung und Lehre für Kirche und Gesellschaft aufmerksam.

Evangelische Verlagsanstalt Leipzig, 38,- €

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