Aus dem Institut für Septuaginta- und biblische Textforschung (ISBTF)

Die letzten Monate brachten zwei besondere Schwerpunkte:

Zum einen fand von 21. Bis 24. Juli der sechste Internationale Septuagintakongress in Wuppertal statt. Wie bei den vorangehenden Kongressen versammelten sich Forscherinnen und Forscher aus aller Welt, um sich über den Text, die Theologie, die antiken Kontexte und die Rezeption  des griechischen Alten Testamentes auszutauschen. Fast 60 Vorträge fanden statt.

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An einem Abend mit Buchpräsentationen konnten außerdem gleich mehrere wichtige Veröffentlichungen vorgestellt werden: Septuaginta Deutsch hat inzwischen zwei Bände des wichtigsten internationalen Septuaginta-Handbuches fertiggestellt, die Einleitung in die Septuaginta, herausgegebene von Siegfried Kreuzer, und den Band zu deren sprachlichen Phänomenen, herausgegeben von Eberhard Bons und Jan Joosten (beides 2016 erschienen). Jim Aitken (GB), Emanuel Tov (Israel) und Heinz-Josef Fabry stellten weitere Schlüsselwerke vor.

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Wir freuen uns, dass Siegfried Kreuzer auch nach seiner Emeritierung an der Septuaginta weiter forscht. Die Septuaginta-Arbeitsstelle beginnt schon mit der Planung für den nächsten Kongress 2018, nun unter maßgeblicher Beteiligung von Michaela Geiger.

Zum zweiten begann das Graduiertenkolleg am 1.4. seine Arbeit. Zwei Kollegiaten traten zum 1.9. für Evangelische Theologie ins Kolleg ein, David Herbison (USA) und Jovan Stanojevic (Kroatien). Wir heißen sie herzlich willkommen und wünschen ihnen viel Erfolg.

Das Kolleg widmet sich der Entstehung von Editionen und  bereichert die Tätigkeit der Hochschule. Eine Exkursion zusammen mit dem Lehrstuhl Karrer führte zu den Dokumentenschätzen in Köln.

K. de Troyer (Salzburg) nahm im Juli eine Mercator-Fellowship wahr (s. http://www.editionen.uni-wuppertal.de/veranstaltungen/workshops.html).

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