11. Internationales Hamann-Kolloquium

Hamann

Der Königsberger Schriftsteller Johann Georg Hamann (1730-1788) gilt vielfach als Außenseiter der Aufklärung. Kenner sehen in ihm einen überaus scharfsinnigen Querdenker oder gar den „hellsten Kopf seiner Zeit“ (Goethe). Im freundschaftlichen Streitgespräch mit Kant hat er den Begriff der „Metakritik“ geprägt und mit ihm die Aufgabe bezeichnet, nach den Bedingungen der Vernunft, insbesondere nach dem Zusammenhang von Sprache und Vernunft zu fragen. Zum 11. Internationalen Hamann-Kolloquium treffen sich Forscherinnen und Forscher, v.a. aus den Disziplinen Literaturwissenschaft, Philosophie und Theologie, vom 18.-21.2.2015 an der Kirchlichen Hochschule Wuppertal/Bethel im Internationalen Evangelischen Tagungszentrum „Auf dem Heiligen Berg“ und fragen nach der Bedeutung von „Natur und Geschichte“ bei Hamann. Mit diesem Thema geht es um Fragen der „Lesbarkeit“ (Hans Blumenberg) und Verständlichkeit von Natur und Geschichte und um die Bedeutung des Zeitverständnisses zum Verständnis beider.

Zahlreiche Referentinnen und Referenten aus Deutschland und der Schweiz, Japan, Israel und Brasilien, Russland und Finnland, Litauen, Estland, Norwegen und Ungarn geben außerdem Berichte aus der aktuellen Hamann-Forschung.

Ein öffentlicher Abendvortrag wird am 19.2. um 20 Uhr vom Philosophen Wilhelm Schmidt-Biggemann gehalten zum Thema: „Ende der Geschichte(n). Lessing, Mendelsohn, Hamann“

Geleitet wird die Tagung von Prof. Johannes von Lüpke.

11. Hamann-Kolloquium – Programm

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