Reaktion des Rektors auf die Beschlussvorlage für die rheinische Synode

Kirchliche Hochschule ein gelungenes Zeichen der Kooperation – Rheinische Kirchenleitung präzisiert ihre Pläne mit der Kirchlichen Hochschule Wuppertal/Bethel.

Die rheinische Kirchenleitung hält die Kirchliche Hochschule (KiHo) für eine gelungenes Beispiel der Kooperation mit der Evangelischen Kirche von Westfalen und den v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel.  Auch würdigt sie ausdrücklich die wachsende inhaltliche Kooperation der KiHo mit der Vereinten Evangelischen Mission. Die EKiR will den Bestand der Hochschule längerfristig sichern und strebt dazu eine Grundsatzentscheidung der Ev. Kirche in Deutschland (EKD) über die weitere Finanzierung Kirchlicher Hochschulen an. Das betonte Präses Manfred Rekowski bereits beim Antrittsbesuch von Rektor und Prorektor Ende November in Düsseldorf. Aus der gestern bekannt gewordenen Beschlussvorlage für die rheinische Synode in der dritte Januarwoche 2015 geht hervor, dass die rheinische Kirchenleitung der Synode empfehlen wird, Ende 2017 zu überprüfen, ob bei der Beteiligung der Ev. Kirche im Rheinland am Hochschulhaushalt Einsparungen in so nennenswertem Umfang erzielt werden konnten, dass ein Rückzug aus der Trägerschaft nicht erforderlich wird. Als Einsparungsziel wird weiterhin der Betrag von einer Million Euro genannt.

Damit dauert die Gefährdung der Hochschule an, im ungünstigen Fall  könnte ein Niedergang auf Raten eingeläutet sein. Aber die positive Stellungnahme der rheinischen Kirchenleitung zur Kooperation mit den anderen Trägern und der VEM sowie zur Entwicklung der KiHo setzt einen positiven Akzent. Der ausdrücklich erklärte Wille, die Arbeit der Hochschule für Kirche und Diakonie längerfristig sichern zu wollen gibt Grund zu vorsichtigem Optimismus. Die Hochschule wird die Zeit nutzen, sich weiter zu entwickeln, ihre Arbeit besser bekannt zu machen und sich noch profilierter aufzustellen.

Bielefeld, den 19. Dezember 2014

Prof. Dr. Matthias Benad, Rektor

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